Yukie Sato

Sopran

Zu hören in: 

Sommernachtstraum

Nachdem die Japanische Sopranistin Yukie Sato ihre Abschlüsse in klassischem Gesang (Bachelor) und Barockgesang (Master) an der Universität der Künste in Tokio erhalten hatte, setzte sie ihre Studien in der Schweiz an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Hier schloss sie ihre Studien in Barockgesang (Master) und Mittelaltergesang (Master) erfolgreich ab.
Sie ist die Hauptgewinnerin des 2. Internationalen Gesangswettbewerbs für Alte Musik „Canticum Gaudium“ (Poznan, 2013) und Hauptgewinnerin der 28. International Competition for Early Music YAMANASHI (Yamanashi, 2015).

Ausserdem gewann sie den 3. Preis bei der 2. Handel Aria Competition (Madison, 2014) und zu ihrem Abschluss an der Universität der Künste Tokio in Japan wurde ihr die Auszeichnung beste/r Interpret/in „Acanthuspreis“ (2014) verliehen.

 

Yukie sang als Serpina in Pergolesis “La Serva Padrona” (Tokyo, 2010), als Alcina in Francesca Caccinis “La Liberazione di Ruggiero” (Basel und Dresden Semperoper 2012), die Titelrolle in Händels “Ariodante” in einer konzertanten Aufführung (Basel, 2012), in “Idomeneo” als Praktikant am Theater Basel (2013), als Italienne und Fantome in Charpantiers “Médée” (Basel, 2015), als Vagaus in Vivaldis “Juditha trioumphans” (Basel, 2015), als Solistin in Haydns “Die Schöpfung“ (Basel, 2015) und Händels “Messiah“ (Arlesheim, 2015).

Sie ist festes Mitglied  der Gruppen Sollazzo Ensemble und Ensemble Vox Poetica.
Sie singt regelmässig als Solistin in Projekten unter der Leitung von u.a. Rinaldo Alessandrini, Andrea Marcon und Dominique Vellard (Ensemble Gilles Binchois). Neben ihrer Liebe für die Alte Musik, hat Yukie auch breit gefächerte Erfahrung in der Zeitgenössischen Musik und hat in vielen Uraufführungen mitgewirkt, darunter in der Japanischen Uraufführung von Ligettis “Síppal, dobbal, nádihegedüvel.”

Sie studierte mit Midori Minawa und Yukari Nonoshita in Japan, und mit Gerd Türk, Ulrich Messthaler, Agata Wilewska und Dominique Vellard in Basel.