Jos Majerus, 3. Preis

Jos Majerus (L), Jahrgang 1988, beginnt seine musikalischen Studien im Alter von sieben Jahren am „Conservatoire du Nord“ von Ettelbrück (L), wo er Solfège, Klavier, musikalische Analyse und Harmonie erlernt. Im Jahre 2000 tritt er dort in die Orgelklasse von Maurice Clement ein. Im September 2010 beginnt er ein Kirchenmusikstudium (Bachelor) an der Musikhochschule von Luzern (CH), mit dem Hauptfach Orgel bei Elisabeth Zawadke und Johannes Strobl, das er im Juni 2013 abschließt. An der gleichen Hochschule spezialisiert er sich im anschließenden Masterstudium (Performance instrumental) von September 2013 bis Juni 2015, neben dem Hauptfach Orgel bei Elisabeth Zawadke und Kay Johannsen, auf alte Musik; unter anderem nimmt er Cembalo- und Generalbassunterricht bei Bettina Seeliger.


Als Titularorganist der historischen Westenfelder-Orgel in der Trinitarierkirche von Vianden (L) von Januar 2007 bis September 2010, wirkt er auch zwischen 2009 und 2013 jeden Sommer am dortigen internationalen Musikfestival mit. 2011 wird er Organist des Kirchenchores der Hl. Jakobs-Kirche von Escholzmatt (CH) und Organist an der Hl. Martins-Kirche in Adligenswil (CH).


Finalist am internationalen Interpretations-Orgelwettbewerb von Düdelingen (L) 2015. Teilnahme an zahlreichen musikalischen Workshops/Masterclasses, wie an der internationalen Woche für Orgel, Gesang und Gregorianik im Kloster Steinfeld (D) bei Reinhold Richter und Carlo Hommel (2004 und 2005); 2009 und 2013 an den Bach-Orgelakademien in Porrentruy (CH) und in Muri (CH), bei Michael Radulescu; Orgelimprovisation im barocken Stil bei Rudolf Lutz, Vokal-und Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts bei Liane Ehlich und Korrepetition von Chören am Klavier bei Pierre Cao und bei Pascal Mayer.